Pressemitteilung, 24.05.2018

Angehende Notfallsanitäter und Feuerwehr Alsfeld trainieren technische Unfallrettung

Praxistag von DRK-Rettungsdienstschule Gelnhausen und Freiwilliger Feuerwehr im Feuerwehrstützpunkt Alsfeld

Erfolgreicher Abschluss
Diverse Impressionen vom Praxistag und Gruppenfoto der Teilnehmer.
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Alsfeld und angehende Notfallsanitäter im zweiten Ausbildungsjahr aus ganz Mittel-, Ost- und Südhessen, die ihre dreijährige Ausbildung an der DRK-Rettungsdienstschule Gelnhausen absolvieren, trainierten dieser Tage am Feuerwehrstützpunkt Alsfeld in Theorie und Praxis Abläufe der technischen Unfallrettung. „Rettungsdienst und Feuerwehren müssen bei Einsätzen wie Verkehrsunfällen Hand in Hand arbeiten, denn nur so können wir die optimale medizinische Versorgung von Verletzten sicherstellen“, erläuterte Mirko Scheuplein, Leiter der DRK-Rettungsdienstschule, den Hintergrund dieses besonderen Praxistages.

Im theoretischen Teil befassten sich Auszubildende und Feuerwehrleute detailliert mit allen Abläufen einer technischen Unfallrettung – angefangen bei der Kommunikation untereinander bis zur erfolgreichen Rettung einer eingeklemmten Person. Dabei nahm die so genannte „Innere Rettung“ breiten Raum ein. „Hier geht es darum, eine eingeklemmte oder verschüttete Person so lange medizinisch erstzuversorgen, bis die technischen Retter sie befreit haben und der Verletzte weiterversorgt werden kann“, berichtete Scheuplein. Als Beispiele führte der Leiter der Rettungsdienstschule Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen an, die besonders sensibles vorgehen erforderten. „Deshalb“, so Scheuplein weiter, „ist es von großer Bedeutung, dass Rettungsdienst und Feuerwehr ein intensives gegenseitiges Verständnis entwickeln und jeder weiß, was der andere macht“.

In Fahrzeugwracks trainierten die Feuerwehrleute und Notfallsanitäter-Auszubildenden anschließend die Abläufe der technischen Unfallrettung unter realitätsnahen Bedingungen. Zum Einsatz kamen dabei unter anderem Spineboards, spezielle Rettungstragen, auf denen Unfallverletzte transportiert werden, die komplett immobilisiert werden müssen, etwa weil der Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung besteht. Trainiert wurde auch der Umgang mit einer Rettungsboa, die bei der schonenden Rettung von verletzten Personen aus Unfallfahrzeugen eingesetzt werden kann. In diesem praktischen Teil mimten Auszubildende der Rettungsdienstschule Gelnhausen die verletzten und eingeklemmten Unfallopfer. „Es ist wichtig, dass unsere Auszubildenden so auch einmal die psychischen Belastungen eines Patienten spüren, unter denen er bei einer solchen Bergung leidet. Das sensibilisiert sie zusätzlich im Umgang mit Verletzten in realen Rettungssituationen“, betonte Mirko Scheuplein.

In der vom DRK-Kreisverband Gelnhausen-Schlüchtern getragenen Rettungsdienstschule Gelnhausen werden angehende Notfallsanitäter und Rettungssanitäter von DRK und Berufsfeuerwehren aus ganz Ost-, Mittel- und Südhessen ausgebildet. Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter www.rettungsdienstschule-gelnhausen.de und bei Facebook unter www.facebook.com/rettungsdienstschule.gelnhausen.






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