Pressemitteilung, 29.02.2016

Neues Berufsbild Notfallsanitäter
Praxistraining in der Rettungsdienstschule Gelnhausen

Erfolgreicher Abschluss
Das Bild zeigt die Auszubildenden beim Praxistraining in der Rettungsdienstschule Gelnhausen
An der Rettungsdienstschule Gelnhausen läuft die Ausbildung der ersten Notfallsanitäter. Zu Beginn der dreijährigen Ausbildung im September des vergangenen Jahres standen zunächst theoretische Lehrinhalte auf dem Programm. Im Anschluss daran wurde das theoretisch gelernte in den Krankenhäusern praktisch umgesetzt. Hierbei arbeitet die Rettungsdienstschule mit den umliegenden Kliniken zusammen. Die angehenden Notfallsanitäter werden dabei von erfahrenen Praxisanleitern begleitet. Im dritten Ausbildungsblock stehen derzeit Praxistrainings in der Schule an. An mehreren Stationen werden die Azubis an die Bearbeitung von Notfallszenarien herangeführt. Wichtiger Bestandteil im Praxistraining ist die Selbstreflexion. Hierfür werden die Szenarien mit Videoaufzeichnung dokumentiert und dann im Anschluss in der Gruppe nachbesprochen. Ziel ist es, dass der Auszubildende selbst mögliche Fehler erkennt und abstellt.
Die Szenarien werden möglichst realistisch dargestellt. Hierzu nimmt immer ein Auszubildender abwechselnd die Rolle des Patienten ein. Teilweise ist es erforderlich, dass die Mimen geschminkt werden.
Die Bundesregierung hat vor eineinhalb Jahren das neue Berufsbild des Notfallsanitäters geschaffen, der den bisherigen Rettungsassistenten ablöst. Die Versorgung von Notfallpatienten vor dem Eintreffen des Notarztes liegt künftig in den qualifizierten Händen des Notfallsanitäters. Nach den gesetzlichen Vorgaben gibt es eine bundeseinheitliche dreijährige Ausbildung mit einheitlichen Standards im Rettungsdienst, die an die regionalen Gegebenheiten angepasst sind. Das neue Berufsbild wurde an die sich ständig ändernden gesellschaftlichen Strukturen angepasst. Als Schwerpunkte werden künftig in der Ausbildung neben Anatomie und Notfallmedizin auch Palliativmedizin und Geriatrie unterrichtet. Darüber hinaus wurde die klinische Ausbildung spezialisiert.
Mit der eigenen Rettungsdienstschule (RDSG) ist der DRK Kreisverband Gelnhausen ein starker Partner in der Ausbildung. Acht junge Menschen, die ihre berufliche Zukunft im Rettungsdienst sehen, nutzen derzeit ihre Chance und absolvieren ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter. Darüber hinaus bildet die Schule auch Rettungssanitäter aus. Der DRK Kreisverband ist durch die eigene Schule in der Lage, die künftigen Notfallsanitäter vollständig eigenverantwortlich in Theorie und Praxis auszubilden. Darüber hinaus arbeitet die Rettungsdienstschule mit Krankenhäusern der Region zusammen. Dort komplettieren die jungen Leute ihre Ausbildung in der Notfallmedizin. Am Ende der dreijährigen Ausbildung steht die staatliche Prüfung zum Notfallsanitäter.
Das Auswahlverfahren für die Ausbildung 2016 läuft derzeit. Der DRK Kreisverband freut sich über Bewerbungen. Voraussetzungen sind das vollendete 17. Lebensjahr und mindestens der Realschulabschluss.


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