Pressemitteilung, 03.03.2014

Rettungsdienstschule DRK Gelnhausen (RDSG) geht an den Start
DRK Kreisverband Gelnhausen gründet neue Rettungsdienstschule

In einer Pressekonferenz stellte der DRK Kreisverband Gelnhausen die neue Rettungsdienstschule DRK Gelnhausen (RDSG) der Öffentlichkeit vor. Damit ging das jüngste Kind der Rotkreuzfamilie in Gelnhausen offiziell an den Start. Mit der neuen Einrichtung geht der DRK Kreisverband Gelnhausen einen zukunftsweisenden Schritt und gibt jungen Leuten das Rüstzeug für ihren Berufsweg im Rettungsdienst an die Hand. Die Rettungsdienstschule DRK Gelnhausen besitzt bereits die staatliche Anerkennung des Regierungspräsidiums Darmstadt. Mit der Entscheidung, eine eigene Schule zu eröffnen, trägt der DRK Kreisverband Gelnhausen auch dem Wandel des Berufsbildes Rettungsassistent hin zum Notfallsanitäter Rechnung.

Schulleitung und Lehrkräfte kommen aus den eigenen Reihen des DRK Kreisverbandes. Die Geschäftsführung der RDSG liegt in den Händen von Michael Kronberg. Mirko Scheuplein, der seit einigen Jahren als Lehrrettungsassistent beim DRK Gelnhausen tätig ist, übernimmt die Aufgaben des Schulleiters. Sein Kollege Michael Dittmar wird stellvertretender Schulleiter. Für die Ärztliche Schulleitung zeichnet Jochen Hohm verantwortlich. Als Lehrkräfte arbeiten Anne Jacob, Erich Rutschek, Matthias Hug, Markus Neumann und Michael Schüssler. Im Rahmen der Pressekonferenz überreichten Heiner Kauck, Vorsitzender des DRK Kreisverbandes Gelnhausen und Geschäftsführer Michael Kronberg Urkunden an die Schulleitung und die Lehrkräfte der Rettungsdienstschule.

Eine intensive Vorbereitungsphase ging der Gründung der Schule voraus. Mirko Scheuplein und Michael Dittmar starteten die Initiative und stellten zusammen mit Geschäftsführer Michael Kronberg alle Unterlagen für das umfangreiche Genehmigungsverfahren zusammen. Der Vorstand des DRK Kreisverbandes stellte mit seinem Beschluss zur Eröffnung der Schule frühzeitig die Weichen und schuf die Voraussetzung für die Realisierung der Initiative.

Als staatlich anerkannte Bildungseinrichtung bietet die neue Rettungsdienstschule derzeit folgende Ausbildungsgänge an:

  • Ausbildung zum/zur Rettungssanitäter/in
  • verkürzte Ausbildung zum/zur Rettungsassistenten/in
  • seit 2014 die neu geschaffene Berufsausbildung zum/zur Notfallsanitäter/in an
  • die Weiterqualifikation vom Rettungsassistenten zum Notfallsanitäter

Geplant ist außerdem eine Öffnung der Rettungsdienstschule für andere DRK Kreisverbände.

Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr das neue Berufsbild des Notfallsanitäters geschaffen, der den bisherigen Rettungsassistenten ablöst. Für den Notfallsanitäter gibt es eine bundeseinheitliche dreijährige Ausbildung mit einheitlichen Standards im Rettungsdienst, die an die regionalen Gegebenheiten angepasst sind. Das neue Berufsbild wurde an die sich ständig ändernden gesellschaftlichen Strukturen angepasst. Als Schwerpunkte werden künftig in der Ausbildung neben Anatomie und Notfallmedizin auch Palliativmedizin und Geriatrie unterrichtet. Darüber hinaus wurde die klinische Ausbildung spezialisiert.

Die Versorgung von Notfallpatienten vor dem Eintreffen des Notarztes liegt künftig in den qualifizierten Händen des Notfallsanitäters. Die Änderung des Berufsbildes bringt Umstrukturierungen im Rettungsdienst mit sich. Ein Großteil der bisherigen Rettungsassistenten wird zu Notfallsanitätern umgeschult. Diese Aufgabe übernimmt in Gelnhausen die neue Rettungsdienstschule.

Der DRK Kreisverband Gelnhausen hat sich auch bisher schon stark für die Ausbildung junger Leute engagiert.. Nach dem Wegfall des Zivildienstes wurde nach Möglichkeiten gesucht, junge Menschen für einen Berufsweg im Rettungsdienst zu begeistern und zu gewinnen. Seit 2011 bietet der Kreisverband die drei- bzw. zweijährige Ausbildung an und eröffnet damit jungen Menschen eine Perspektive für ihr Berufsleben. 28 junge Menschen nutzen derzeit die Chance und befinden sich in der Ausbildung. Darüber hinaus absolvieren elf Frauen und Männer das Praktikumsjahr im Rettungsdienst, das sich der schulischen Ausbildung im Modell der Blockausbildung anschließt. Zwölf junge Leute durchlaufen das Freiwillige Soziale Jahr im Rettungsdienst. Mit der Entscheidung, eine Rettungsdienstschule zu eröffnen, führt der DRK Kreisverband Gelnhausen das Engagement in der Ausbildung konsequent fort und stellt sich für die Zukunft auf. Im Bereich der Ambulanten Pflege hat der Kreisverband jährlich drei Auszubildende.

Mit der Rettungsdienstschule stellt sich der DRK Kreisverband frühzeitig den neuen Aufgaben und fügt seinem breiten Spektrum ein neues Tätigkeitsfeld an. Das Rote Kreuz in Gelnhausen bietet ein umfangreiches Angebot, das neben Rettungsdienst und Ambulanter Pflege auch Bereiche wie Katastrophenschutz, Erste Hilfe, Hausnotruf, Betreutes Reisen, Migrationsberatung, Essen auf Rädern und vielfältige Aufgaben in der Sozialarbeit umfasst. Nähere Informationen gibt es auf der Internetseite www.drkgelnhausen.de.
Das Auswahlverfahren für die Ausbildung 2014 läuft derzeit. Der DRK Kreisverband freut sich über Bewerbungen. Voraussetzungen sind das vollendete 16. Lebensjahr und der Realschulabschluss



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